Einen Interpreter mit KI erstellen
Sie laden die Spezifikation Ihres Protokolls hoch, eine KI schreibt daraus eine TrIML-Definition und prüft sie, bis sie sauber läuft. Sie bekommen einen Entwurf mit Bericht darüber, was abgedeckt ist und was fehlt — angelegt wird er erst, wenn Sie es entscheiden.
So läuft es ab
- Im Hub unter Meine Interpreter den Link KI-Entwurf (aus Spezifikation) öffnen (
hub.trace-analyzer.net/interpreters/ki-entwurf). - Die Spezifikation hochladen: ein PDF (bis 600 Seiten) oder eine Textdatei wie
.txt,.md,.dbc,.hoder.xml, höchstens 20 MB. Gescannte PDFs ohne Textebene liest die KI schlechter. - Den Protokollnamen prüfen. Wenn vorhanden, einen Mitschnitt vom echten Gerät als Hex einfügen und in den Hinweisen sagen, worauf es ankommt (etwa „nur die Statusmeldungen“).
- Die Kostenobergrenze wählen, die Weitergabe des Dokuments bestätigen und starten. Die Seite darf währenddessen geschlossen werden; ein Entwurf dauert meist wenige Minuten.
- Das Ergebnis ansehen: Bericht (was abgedeckt ist, was fehlt, welche Annahmen die KI treffen musste), die Prüfung je Beispiel und das XML. Gefällt es, legen Sie es als Interpreter in Ihrer Bibliothek an — bei einem vorhandenen Namen als neue Version.
Was mit Ihrem Dokument geschieht
Erst nach Ihrer Bestätigung für den einzelnen Auftrag gehen das Dokument, der Protokollname, Ihre Hinweise und Ihre Beispielbytes an Anthropic, den Anbieter des KI-Modells, und werden dort in den USA verarbeitet. Kontodaten wie Name oder E-Mail-Adresse gehen nicht mit.
Ob Sie ein Dokument weitergeben dürfen, entscheiden allein Sie. Das gilt besonders für Spezifikationen unter einer Geheimhaltungsvereinbarung (NDA). Trace prüft das nicht und übernimmt dafür keine Verantwortung; im Zweifel fragen Sie den Herausgeber der Spezifikation.
Auf dem Hub bleibt das Dokument nach Ende des Auftrags noch sieben Tage und wird dann gelöscht — sofort, wenn Sie den Auftrag entfernen oder Ihr Konto löschen. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Was es kostet
Auf trace-analyzer.net kostet jeder KI-Entwurf Credits, abgerechnet nach tatsächlichem Verbrauch in Credits abgerechnet: nach der Textmenge, die die KI liest und schreibt, über alle Prüfrunden. Vor dem Start zeigt die Seite eine Schätzung; ein großes Dokument kostet mehr als ein kleines.
- Je Entwurf setzen Sie eine Obergrenze (vorgeschlagen 500, höchstens 2 000 Credits). Berechnet wird nie mehr als diese Grenze; reicht sie für die nächste Prüfrunde nicht mehr, endet die Arbeit mit der bis dahin besten Fassung.
- Je Konto gilt eine Monatsgrenze von 3 000 Credits für KI-Entwürfe; die Seite zeigt, wie viel davon verbraucht ist.
- Gleichzeitig läuft je Konto ein Entwurf. Gastzugänge können keine Entwürfe erstellen.
- Brechen Sie einen laufenden Entwurf ab, endet er nach der Prüfrunde, die gerade läuft; sie und alle davor werden berechnet.
Wie gut ist das Ergebnis?
Die KI prüft jede Fassung selbst: Der Hub lädt die Definition wie jede andere, lässt sie über die Beispiele aus der Spezifikation und über Ihren Mitschnitt laufen und meldet je Beispiel, ob jedes Byte in einem Frame steht und kein Frame als fehlerhaft gilt. Hat das Protokoll eine Prüfsumme, deren Parameter das Dokument offen lässt, erkennt die KI sie aus Beispiel-Frames über einen Katalog gängiger Verfahren (Summen, XOR, LRC, CRC-8/16/32).
Trotzdem bleibt es ein Entwurf. Beispiele aus einem Dokument zeigen nur, dass die Definition zur Lesart der KI passt; echte Bytes sind der stärkere Beweis. Prüfen Sie den Bericht — besonders die Annahmen — und testen Sie den Interpreter an einer echten Aufnahme, bevor Sie sich darauf verlassen.
Auf dem eigenen Hub
Auf einem selbst betriebenen Hub steht die Funktion ebenso zur Verfügung. Sie wird mit einem eigenen API-Schlüssel von Anthropic eingeschaltet, der in der Umgebungsvariablen Hub__AiDraft__ApiKey steht — nie in einer Datei. Die Kosten rechnet dann Anthropic direkt mit dem Betreiber ab; Trace-Credits fallen nicht an. Modell, Denktiefe und Grenzen lassen sich unter Hub:AiDraft einstellen.
Andere Wege zum Interpreter
- Der Interpreter-Assistent im Hub baut eine Definition ohne KI aus markierten Beispielbytes; er erkennt ebenfalls Prüfsummen.
- Die eigene KI: Über den MCP-Zugang des Hubs (Seite KI-Zugang) kann ein KI-Programm auf Ihrem Rechner — etwa Claude Desktop — die Spezifikation lesen und mit den Werkzeugen
check_interpreterundidentify_checksumdes Hubs arbeiten. Das Dokument geht dann an den KI-Anbieter Ihres Programms, nicht an den des Hubs. - Von Hand mit der TrIML-Referenz aus der Dokumentation.